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Großstadtkind. Verwirrte 5zehn. Träumt, lacht & redet viel. Liebt das Leben, die Musik, die großen Freundschaften & kleinen Kriege.

Naddy
Desilein
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Vielleicht bin ich krank.

Ich blogge selten wie noch nie und ich beantworte keine Kommentare und ich lese keine fremden Blogs und ich könnte mich schlagen dafür, weil ich all dies doch sonst so gern tue. Mehr oder minder zwinge ich mich gerade zu einem Eintrag aber weiß doch, dass es am Ende eine Genugtuung sein wird. Ich habe ein neues Hobby, es heißt Designen, oder vielleicht heißt es auch anders, keine Ahnung, weil eigentlich weiß ich nichts darüber, außer, dass ich es nicht sonderlich beherrsche. Aber das ist mir merkwürdigerweise wirklich egal, was sogar mich überrascht, es macht eben einfach Spaß und ich mag es auch ohne große Erfolge.
Ich habe heute mal wieder mit F geredet, über ihn und über unser aller Zukunft und Sitzenbleiben und Auslandsjahr und Perspektiven. Ich habe nichts gelernt in dem Gespräch, nur wiedergegeben, was ich mir schon immer überlege, weil ich mittlerweile auch nachdenke, wenn ich allein bin, und darin liegt der Unterschied zu früher. Ich hab mich selbst abgekapselt und bin so allein in meiner rosa Seifenblase, dass ich die Welt draußen bereits vollkommen analysiert habe und nichts Neues mehr zu mir hineinnehmen kann. Selbst F denkt genauso über die Welt wie ich mir ausgemalt habe, dass sie denkt.
Ich spiele mit dem Locher, ich durchlöchere einen Kassenbon, grundlos. Wir hatten am Wochenende ein Gespräch über Beschäftigung, Mama, K und ich. Es ist, als könnte mir niemand mehr etwas beibringen, ob das nun daran liegt, dass ich es schon weiß oder mir dies nur einrede, egal. Der Rechner spielt Ich sang die ganze Zeit von dir von Tomte und ich singe laut mit und überlege, wie das nun ist mit ihm und mir. Samstag habe ich zu K gesagt Ich glaub, er mag mich nicht, aber das habe ich nicht gemeint. Eigentlich hätte es heißen müssen Ich glaub er mag mich, aber er liebt mich wohl nicht. Und genau deshalb bin ich so sehr gegen Liebe, wegen genau diesem Gefühl. Wegen Verwirrung und Unsicherheit und überhaupt allem, was meinen schön geplanten Lebensrhytmus durcheinander bringt.
ich komme mir so verloren vor, so klein in der großen weiten Welt. Und was, wenn es gar nicht unsere Aufgabe ist, die Welt zu retten? Was, wenn es so vorherbestimmt ist, dass wir uns selbst vernichten? Ja, warum denn eigentlich nicht.
Bin ich emo genug, wenn ich mir das bittere AntinagelkauZeugs mit Vorliebe dahin schmiere, wo das Fleisch blutig gebissen ist, weil ich das Brennen des Alkohols genieße, bin ich scene genug? Die Welt hat mich aufgegeben und ich sie. Es sind nun noch vier Tage bis meine Mutter das Zeugnis in der Hand hält und sie glaubt, alle Noten zu kennen. Dabei weiß nicht einmal ich über alles Bescheid. Ich weiß nur von zwei Vieren, von denen sie noch nichts weiß, aber das weiß sie ja zum Glück nicht.
Mein Schädel platzt bestimmt bald, der Magen schmerzt und Kopfweh hab ich schon den ganzen Tag. Vielleicht bin ich krank, wieso werde ich bitte immer krank zu Beginn der Ferien? Ach, verdammt, ich kann nicht denken, ignoriert mich einfach. Bin ja schon wieder offline, ihr werdet schon noch von mir hören, ob ihr wollt oder nicht. Danke für die Aufmerksamkeit, dürft euch 'nen Keks nehmen.
7.7.08 18:27


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